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H E R Z lich Willkommen!

 

(zum Gedichte lesen, einfach nach unten scrollen)


Meine Hobbys/Interessen:

TANZEN!, Psychologie, Duft- und Farb-Therapie, Schreiben (Gedichte-Band, jetzt arbeite ich am 2. Manuskript), ansonsten Lesen, Malen (Leinwand), Makramee, Körbe flechten,
meditieren ... ein gutes Buch lesen uvm.....
Ich liebe Musik=OST-Rock!). NIEMALS Volksmusik!!!! und ich LIEBE RAMMSTEIN. Gerne auch Klassik!

 

was ich noch mag?...: einfach ANKLICKEN:

 

http://www.youtube.com/watch?v=q0wf1PNF0B4&feature=related

 

und noch was Wichtiges !!!!!anklicken!!!!!!

 

http://www.youtube.com/watch?v=MDqJSA8GBl0

 

Veronika Fischer

" Sind So Kleine Hände "

Sind so kleine Hände, winz`ge Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann.

Sind so kleine Füsse, mit so kleinen Zeh`n.
Darf man nie drauf treten, könn`sie sonst nicht geh`n.

Sind so kleine Ohren, scharf und ihr erlaubt.
Darf man nie zerbrüllen, werden davon taub.

Sind so schöne Münder, sprechen alles aus.
Darf man nie verbieten, kommt sonst nichts mehr raus.

Sind so klare Augen, die noch alles seh`n.
Darf man nie verbinden, könn`n sie nichts versteh`n.

Sind so kleine Seelen, offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen, geh`n kaputt dabei.

Ist so`n kleines Rückgrat, sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht.

Grade klare Menschen, wär`n ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat, hab`n wir schon zuviel.


Im Jahre 2008 legt sie den Familienamen, des ungeliebten Stiefvaters, ab und gibt sich,

via Namensänderung, den Familiennamen „Olivar“. Seither ist sie mit sich im Reinen.

В 2008 году она сдает семейное имя, нелюбимого отчима, и улаживается, через изменение названия, фамилию „Olivar“. С тех пор она ясно представляет с собой.

In 2008 she files the family name, the unbeloved stepfather, and presents herself, via name change, the surname "Olivar". Since that time she is with herself in the pure.

Kindesmissbrauch


Ein Kind weint leise oder schweigt,
meldet es, wenn ihr was seht
handelt auch, wenn ihr selbst Opfer seid
ihr könnt Briefe schreiben, anonym, ohne Namen
wendet euch an eure Lehrer oder vertraute Personen
oder an einen Arzt, an eure Brüder und Schwestern
nur:
fangt an zu reden!
fangt an zu schreiben!
fangt an zu malen!
ich tat es auch. mit 33 Jahren begann mein mut
du jedoch, warte du bitte nicht so lange....


16.6.2010, Carmen Olivar

 


Kleines Mädchen

Du wurdest hineingeboren, in eine Welt,
in der du nicht willkommen warst.
Kein Wunschkind. Bastard.

Wurdest vernachlässigt und ignoriert,
gaben sie dir doch das Gefühl ungeliebt
und unliebenswert zu sein.

Es stimmt mich unsagbar traurig,
wenn ich daran denke,
wie sie dich grausam und gedankenlos neckten,
sie dir Schimpfnamen gaben
und sie unglücklich waren, dass es dich gab.

Bekamst keine Liebe,
deine  Mutter war nie für dich da.
Doch du – kleines Mädchen,
sehntest dich nach Annerkennung,
nach einer Hand, die dich hielt.

So verging Jahr um Jahr,
weintest viele Tränen,
warst stumm geworden,
voller Trauer und Verzweiflung,
wolltest nicht mehr, wolltest gehen,
um zu vergessen – suchtest Erlösung.

Doch deine innere Stimme war stärker,
nur so konntest du die Seelenqualen überstehen.
Viele Fragen brannten auf deiner Seele,
wolltest Antworten, um zu verstehen.

Kleines Mädchen,
ich nehme dich in meine Arme,
drücke dich ganz fest an mich,
lasse dich meine Wärme spüren,
um dir zu sagen:
es ist schön, dass es dich gibt,
du bist hübsch und klug,
ein wunderbarer kleiner Mensch,
voller Leben und Tapferkeit,
so zart und voller Anmut.

Kleines Mädchen – dich liebe ich.

26.01.1998, Carmen Olivar

 


Kleiner Bruder

Stets muß ich an dich denken.
Wohin werden uns unsere Schritte lenken?
Als der Jüngere warst du grandios.
Mal frech, mal lieb, mal zügellos.

Als Kinder haben wir uns oft gekracht.
Nachts hab´ ich über dich gewacht.
Warst ja auch du nur eine Marionette.
Hingst an der schweren Mutter-Kette.

Ich denke so gern an die Zeit zurück.
Wir beider vereint im Geschwisterglück.
Wo wir unsere Zeit gemeinsam erlebten.
Im Judokampf die Kräfte schwebten.

Gemeinsam hatten wir geweint und gelacht.
All das hatte uns beide so viel näher gebracht.
Ungern hatte ich dann das Elternhaus verlassen.
Meinen kleinen Bruder zurückgelassen.

Laß´ uns Frieden schließen – Hier und Jetzt.
Sei bitte nicht mehr so verletzt.
Aller Ärger hat mal ein Ende.
Habe Mut zu unserer Geschwister“wende“.

25.03.2000, Carmen Olivar


Albert M.

Diese Vergewaltigung
Gehirnwäsche
Seelischer Raub
Körperliche Ausbeutung

Umgehen kann man damit lernen
Nur vergessen
Wer kann schon das Gesicht
Seines Peinigers vergessen

Wie sollte ich vergessen
Seine Hand, dort,
Wo sie nicht hingehört

Wie kann ich Lieben?
Nach all der geheuchelten Liebe?

Auf der Seele klaffen Wunden
Sie eitern
Sie platzen auf
Sind nie verheilt

Oh nein
Keinen Haß
Das wäre noch zu viel
Gefühl für dich
Genosse Vater!

29. Mai 2003, Carmen Olivar



Mutter

Zeitlebens lechzte ich nach Mutterliebe.
Rang um Streicheleinheiten und so vieles mehr,
wollte seelisch nicht verkümmern,
wollte stark werden und wachsen.

Die Erkenntnis, eine Mutter zu haben,
die keine Liebe geben konnte, schmerzte.
Deine Angst vor alledem,
hatte ich sooft gespürt.

Mitleid und Mitgefühl für dich durchströmen
meine Seele, mein herz, meinen Körper.
Tränen benetzen mein Gesicht.

Heute lasse ich die Hoffnung
nach Mutterliebe los.
Sehnsucht auf eine Mutter,
die mit ihrer Tochter redet und zuhört,
die einfach nur versteht.

Du erwartest von mir Akzeptanz,
willst deinen einengenden Weg nicht verlassen,
kommst keinen Schritt auf mich zu,
verharrst in deinen alten Ängsten.

Fühle die alte Kette zwischen uns,
wie sie Glied für Glied,
sich ins Nichts aufgelöst hat.

Dieses dunkle Nichts hätte ich so gern gefüllt
mit Liebe – mit Gespräche,
lachen und weinen - reden und zuhören,
sich halten und fallen lassen,
berühren und ansehen.

Nur mit dir, geliebte Mutter.

Ich fühle mich erlöst,
gelöst, ungebunden - frei.
Nehme dein stummes Nein an,
will dich nicht mehr bedrängen,
gar ängstigen.

Mutter und Tochter jedoch
bleiben wir immer.
Egal wie – egal wo.

21.10.1998, Carmen Olivar


Genosse Vater

Als Kind hatte ich Dir vertraut,
warst mein Vorbild,
mein kleiner Gott.
Ja, ich vergötterte Dich.

Ich erinnere mich,
wie wir beide diskutierten,
sangen und lachten.
Vater-Tochter-Glück.

Ich, ich liebte Dich einfach nur.

Du gabst mir Deine
Liebe und Zuwendung,
fast schon zu viel ...
und ich,
ich glaubte Dir,
war voller Vertrauen
und hatte niemals Zweifel.

Später jedoch,
als Frau und Mutter,
begriff ich!
All die Jahre
Meiner Kindheit und Jugend,
hattest Du mich belogen.

Deine Liebe war nur geheuchelt,
aus purem Eigennutz, für Dein
Emporsteigen auf der Leiter des
Erfolgs.

Da hinein passten meine kindlichen
Gedanken, Phantasien und Gefühle nicht,
ich hatte mich Dir unterzuordnen
und Du ...
Du wusstest es mit „Liebe“ zu verpacken.

Diese tiefen Wunden auf meiner Seele
Heilen nur sehr schwer.
Du hast sie mir zugefügt,
zu leugnen nützt nichts
und dennoch vergebe ich Dir,
um meinen inneren Frieden zu finden.

Endlich Frieden,
endlich Stille in mir.

23.10.1997, Carmen Olivar


Helga M.

Einst gab sie sich ihrer Sehnsucht hin.
Bemerkte nicht, wer alles an ihr vorüber ging.
Ihre großen Augen weit aufgerissen,
blendete sie sich jedoch selbst.
Der Melancholie hingerissen.

Und so kam es, wie es kommen musste.
Sie starb allein und niemand weinte eine Träne um sie.

Ihr Grab geschmückt von einem Blumenmeer,
Blumen derer, die sie nie sah.
Sie weinten um sie, immer und immer mehr….

24.12.2009 Carmen Olivar

 

 



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